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Kleiner Pressebericht zu Herbert Kammlader - Joachim Niering - Schräg-Arzt-Witze  550 Absurde und kuriose Witze zum Arzt zur Ärztin - erschienen im KUUUK-Verlag Koenigswinter Klaus Jans
Krefelder veröffentlicht Buch mit Arzt-Witzen

Der Krefelder Joachim Niering hat zusammen mit dem Mediziner Herbert Kammlader das Buch "Schräg-Arzt-Witze" veröffentlicht. Die beiden haben mehr als 550 absurde Arztwitze zusammengetragen. "In ihren subtilen, bisweilen auch platten Doppeldeutigkeiten tun sich Horizonte eines unglaublichen Humors auf", verspricht der Kuuuk-Verlag. Niering, geboren 1957, ist Unternehmensberater und Schuldnerbetreuer in Krefeld. Das Buch kostet zehn Euro.

Quelle: Westdeutsche Zeitung, 8.6.2010



Quelle: Buxtehuder Tageblatt, 29.3.2010, zu: Lesung Autorengruppe esspressivo
Artikel vom Buxtehuder Tageblatt über eine Lesung von ESPRESSIVO am 29.3.2010



QUELLE: 20./21.3.2010, General-Anzeiger, Wochenendausgabe, Beilage "JOURNAL Das Wochenmagazin für Wissen und Kultur", Seite 2. Autorin: Ulrike Strauch. Überschrift: "Die Stadt der verlöschenden Worte". Über HULSK (KURZUMROMAN) von KARL VAN KLAUSENS.


"Hulsk und Elwina leben in Gumbors, einer seltsamen Stadt, die von der Arbeit mit Worten und Sätzen lebt. Dort gibt es Wortzähler und Satzstanzfabriken. Bücher werden überall auf Gegenstände und Objekte gebeamt. Doch plötzlich wird alles anders, die Bücher verlöschen, die Stadt ist in Angst. Da Hulsk an einem Wortzählprojekt teilnimmt, muss er nun schnell einen Roman mit vielen Worten schreiben und erschreibt sich eine Hauptfigur: Elwina. Die jedoch sieht sich nicht als 'Figur', sondern als realer Mensch in der irrealen Welt von Roman und Stadt: Sie verweigert sich Hulsks Wahn, er würde sie 'schreiben' und damit ihre Handlungen lenken. Schließlich ziehen beide gemeinsam los, um die Welt der verlöschenden Bücher vor dem Untergang zu retten. Und damit auch die verrückt-geniale Welt, die Karl van Klausens in seinem Kurzumroman 'Hulsk' erschaffen hat. Der Autor, geboren in Krefeld, lebt heute in Königswinter und erfindet sich als Schreibkünstler immer wieder neu. Mit seinem 'Roman einer Romanovelle' stellt er die Urheberschaft am eigenen Buch respektlos in Frage und lädt den Leser zum Kreuz- und Querdenken ein.

Karl von Klausens: Hulsk (Kurzumroman), Roman einer Romanovelle, Kuuuk-Verlag, Königswinter, 280 S., 14 Euro"

Besprechung des Romanes HULSK / Kurzumroan, Aztor: Karl van Klausens, Autorin der besprechung: Ulrike Strauch, General-Anzeiger, Bonn, 20/21.3.2010, KUUUK-Verlag mit 3 U, Königswinter




QUELLE: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/schwerte/2009/12/1/news-142315615/detail.html

Die Autorin Claudia Vieregge

Im Schwerter Schmuddelwetter reifen Ideen für Kiminalromane

 

Schwerte, 01.12.2009, Dirk Husemann


Schwerte. Wenn sich Claudia Vieregge zum Schreiben an den PC setzt, geht alles ganz schnell. Teilzeitjob im Finanzamt, zwei Kinder – „da muss ich mir die Zeit zum Schreiben zusammenklauben”. Claudia Vieregge verarbeitet das, was Schwerte an Eindrücken bietet zu Krimis und erotischen Stories.

Trotz – oder gerade wegen – des Zeitdrucks legt die 41-Jährige bereits gesammelte Werke vor: Vier Kurzgeschichten und einen Roman hat sie schon veröffentlicht. Dafür brauchte die Autorin nur zwei Jahre.

Angefangen hat alles in einem Schreibworkshop der Schwerter VHS. „Wer viel liest, fängt irgendwann zwangsläufig an zu schreiben”, lautet Claudia Vieregges Meinung. Sie selbst fühlt sich von den Geschichten Ingrid Nolls inspiriert: „Mein absolutes Vorbild.”

Deshalb war auch der erste Roman ein Krimi. „Aglaia muss sterben” spielt in Bochum, der Geburtsstadt der Schriftstellerin. „Aglaia” kam 2008 und nicht ohne Probleme zur Welt. „Bis dahin hatte ich nur Kurzgeschichten verfasst. An einen Roman aber muss viel mehr Fleisch.”

Das lange Warten

Das Manuskript ging an die Verlage. Dann begann das Warten. „Ich war in keinem Jahr so häufig am Briefkasten, habe so viele E-Mails gecheckt und so viel Schokolade gegessen.” Bis sich der KUUUK Verlag aus Königswinter meldete. Seither hat die rätselhafte Aglaia ein Zuhause zwischen Buchdeckeln gefunden.

Heute stellt sich Claudia Vieregge den Herausforderungen, die sich ihr bieten. Für einen Wettbewerb der Stadt Augsburg schrieb sie eine Kurzgeschichte, die in der Anthologie „Und übermorgen Augsburg” veröffentlich wurde. In Augsburg sei sie zwar nie gewesen, aber die nötigen Informationen hätte sie auch im Ruhrtal recherchieren können. Den „Karl-May-Faktor”, nennt die Autorin das.

Finanzamt und Kriminalroman sind ein ungleiches Paar. Auch dafür weiß Claudia Vieregge eine Erklärung: „Krimiautoren und Beamte sind vielleicht eher ängstliche Menschen, denen viel mehr Dinge einfallen, die ihnen passieren könnten. Denken Sie mal an Kafka.”

Die Antenne steht immer auf Empfang. Noch im schlimmsten Schwerter Schmuddelwetter entdeckt Claudia Vieregge Geschichten: „Mir kam der Satz in den Sinn ,Die Menschen zogen die Köpfe ein.' Der lässt mich nicht mehr los.” Schon bald mag eine Kurzgeschichte mit diesen Worten beginnen – oder ein ganzer Roman.


ARTIKEL aus der Zeitschrift "NEON" vom November 2009
zu Maik Torfstecher alias Otto von Gehr ("Die Welle der Angst")
Er ist eine beschriebene Person aus dem Artikel von Kai Schächtele
"Jetzt fängt ein neues Leben an", S. 46 bis S. 52

Artikel über Maik Torfstecher alias Otto von Gehr aus "Neon", November 2009, S. 49
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http://www.nordkurier.de/wende/portraets/torfstecher.php

Wende-Porträts


Mit der „Welle“ zurück zu den Wurzeln



Wendelinien. Zwischen Pasewalk und Hamburg unterrichtet Maik Torfstecher Gewaltprävention. Die Jugendlichen erreicht er auch durch seine eigene Geschichte.

Von Susanne Schulz






Wenn Maik Torfstecher vor eine Schulklasse tritt, erzählt er zunächst von sich.
Foto: Geert Maciejewski


Malchin. Plötzlich ist der Angreifer ausgehebelt – mit einer Bewegung oder auch mit ein paar Worten. Maik Torfstecher weiß, wie sich eine gewaltträchtige Situation entschärfen lässt, körperlich wie verbal, und bringt es Jugendlichen bei. An Schulen zwischen Pasewalk, Greifswald, Rostock und Hamburg tourt der selbstständige Berater regelmäßig in Sachen Gewaltprävention; von Malchin aus, wo der 40-Jährige zu Hause ist. Genauer gesagt: Wieder zu Hause ist. Einige Jahre nach der Wende kehrte er zurück in die Heimat, aus der er 1988 eine dramatische Flucht unternahm. 20 Jahre alt war er damals, und 20 Jahre später verarbeitete er in dem Buch „Die Welle der Angst“, was er empfand, bis er gemeinsam mit einem Freund den Todesstreifen bei Schildow überwunden hatte. Keinen Hehl macht der Autor daraus, dass ihm das Unterfangen aus heutiger Sicht als „extremer jugendlicher Leichtsinn“ erscheint.
Der Text atmet jene Fähigkeit, unbefangen und anschaulich von sich zu erzählen, mit der Torfstecher auch den Schülern in seinem Projektunterricht begegnet. „Ich finde Zugang zu ihnen, weil ich selber ein Rabauke war“, sagt er. Beim Fahnenappell sei er regelmäßig nach vorn gerufen worden – „abwechselnd weil ich Mist gebaut oder weil ich gute Leistungen gezeigt hatte“. Als Judoka von früher Kindheit an hat der Mann nämlich auch Disziplin und Selbstbeherrschung gelernt und, so sieht er es bis heute, als guter Schüler und Sportler einen guten Stand gehabt.
Und beste Perspektiven, sollte man meinen. Doch obwohl die Leistungen „stimmten“ und die Eignungsprüfung gelang, wurde ihm das Sport-Studium in Leipzig verwehrt; ebenso nach der Tischlerlehre der Versuch, sich zum Berufsschullehrer fortzubilden. Bekannte erklärten die Ablehnung mit den Verwandten im Westen, „und ich wurde bockig“, sagt Torfstecher, der sich bis dahin „nie mit dem politischen System auseinandergesetzt hatte“. Der aus jener „Bockigkeit“ gestellte Ausreiseantrag wurde abgelehnt; der Drang „raus hier“ aber blieb.
Eine Abrechnung mit der DDR jedoch hatte der Malchiner nie im Sinn. „Wäre ich geschnappt und eingesperrt worden, dächte ich sicher anders. Aber ich hatte eine tolle Kindheit und Jugend – die würde ich all den jungen Leuten, mit denen ich heute zu tun habe, nur wünschen.“ Vorm Geschnappt- werden haben ihn allerdings nur ein paar glückliche Umstände bewahrt, als er es aufnahm mit Stacheldraht, Panzersperren, Wassergraben und der Ungewissheit, ob Hochspannung und Selbstschussanlagen wirklich, wie international gefordert, abgeschaltet waren.
Und ob die Grenzer auf ihren Patrouillengängen die Flüchtenden tatsächlich erst bemerkten, als der „Todesstreifen“ fast überwunden war? Dass sie nicht schossen, dafür dankt ihnen Maik Torfstecher im Epilog seines Buches. Gern würde er das auch persönlich tun und hofft, vielleicht über behördliche Nachfragen herausfinden zu können, wer damals in jenem Abschnitt Dienst tat.





Für die Leser seines Buches skizziert Maik Torfstecher den Flucht-Weg.

Mit jenem Moment, in dem er sich auf der anderen Seite des Zauns in die Freiheit fallen lässt und „die Welle der Angst sich in eine Welle des Glücks verwandelt“, beendet der Autor das Buch. Zwei, drei Kapitel sind zwar schon weiter geschrieben, doch sein Verleger riet zu dieser Zäsur. Was folgt, ist schließlich eine andere Geschichte: Er kam in Hannover bei einem Freund unter, der 1987 bei einem Fluchtversuch am Berliner „Checkpoint Charlie“ verhaftet und später von der BRD freigekauft worden war, schaffte es als Judoka schnell ins Bundesleistungszentrum, verpflichtete sich für vier Jahre zur Bundeswehr – und beschloss dann heimzukehren nach Malchin: „Hier sind meine Wurzeln, meine Freunde.“
Bereits Ende 1989 war er das erste Mal nach der Flucht wieder zu Hause. Dass unterdessen dem ganzen Land offenstand, wofür er Monate zuvor sein Leben riskiert hatte, grämt ihn nicht. „Die Grenzöffnung war toll“, sagt er, „nur ging dann alles viel zu schnell.“ Statt langsamer Annäherung, die dem Land gutgetan hätte, erlebte er „Knall auf Fall den Ausverkauf der DDR“. Die Flucht bereut aber hat er ebenfalls nie: „So etwas durchgestanden zu haben, hat mich extrem geprägt“, blickt der 40-Jährige zurück und scheut sich ein wenig vor dem ihm fast anmaßend erscheinenden Vergleich: „Wie bei Menschen, die einen Krieg erlebt haben und das Leben dann anders schätzen “ Und er ist stolz auf das Buch, mit dem er an seiner Geschichte andere Menschen teilhaben lassen kann.
Und zwar nicht nur an der Geschichte seiner Flucht: Das Nachempfinden jener strapaziösen Stunden in Dreck und Nässe bietet immer wieder Anlässe, aus seiner Schulzeit zu erzählen, von der Trennung der Eltern und der Prägung durch den Sport, von Freunden und der großen Liebe, die er zurückließ. „Ohne diese Geschichten wäre das Buch nicht halb so spannend“, weiß er und erlebt das auch bei Lesungen, wenn Vergessenes wieder präsent wird, Emotionen sich Bahn brechen. Einmal begann ein Mädchen im Publikum zu weinen, als er vom Tod seines besten Freundes las – sie hatte Ähnliches erlebt.
Solchen Verlust zu verarbeiten, war für Maik Torfstecher eines der Motive, seine Geschichte aufzuschreiben. Begonnen hat er damit bei einem seiner Auslandsaufenthalte, auf die ihn seine Leidenschaft für Kampfsportarten führte: Brazilian Jitsu in Venezuela, Sambo Combat in der Ukraine, Muay Thai Boran in Thailand Zum geistigen Ausgleich wurde das Buch, das er damals noch keineswegs als Buch sah: „Ich dachte, ich suche mir eine Druckerei und zahle 100 Exemplare, die ich verschenken kann.“
Freunde ermutigten ihn aber, das Manuskript Verlagen anzubieten, und in Königswinter bei Bonn fand er dann einen Verleger, mit dem er sich schnell auf einer Wellenlänge sah. Er habe „noch nie so viele Hauptsätze gesehen“, bemerkte Kuuuk-Chef Klaus Jans zunächst über den klaren, unverblümten Stil, und er bemerkte auch: „Dieses Buch lebt vom Autor – einem Typ, der auf die Menschen zugeht.“

Veröffentlicht hat Torfstecher das Buch unter dem Pseudonym Otto von Gehr. Das ist der Name seines Großvaters, den der Malchiner nicht mehr kennengelernt hat. Er weiß nur, dass der sich immer einen Sohn gewünscht und sich ungemein auf den Enkel gefreut hatte. Dessen Geburt erlebte er schon nicht mehr; nun gilt ihm die literarische Hommage.

Gewidmet hat der Autor das Buch seiner achtjährigen Tochter und dem elf Jahre alten Sohn, der es gerade liest. Ob und wann die Fortsetzung vorankommt, hängt davon ab, wie viel Zeit ihm der Beruf dafür lässt. Vom aktiven Sport hat sich der Malchiner – vor fünf Jahren noch zweifacher Bronzemedaillengewinner bei der Sambo- Weltmeisterschaft in Nizza – unterdessen verabschiedet. Das fiel nicht ganz leicht, aber schließlich gibt es noch sehr viel mehr, das ihm wichtig ist.
Der Kontakt zu jungen Leuten gehört unbedingt dazu, in Zusammenarbeit mit Trägern wie etwa dem Landespräventionsrat, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Christlichen Jugendwerk Deutschland (CJD) und mit unterschiedlichsten Adressaten: Da geht es um „Problemklassen“, ausländische Jugendliche, körperlich oder geistig Behinderte; da gilt es deutlich zu machen, wie ein Moment der Unbeherrschtheit das ganze Leben verändert, aber auch, wie man auf physische Übergriffe reagieren oder sich mimisch, gestisch, stimmlich behaupten kann.
Die Verschiedenheit der Aufgaben ist der Grund, dass Torfstecher als Freiberufler existieren kann – immer unter der Voraussetzung, dass er sich permanent weiterbildet. Und er weiß auch: „Ich erreiche nicht jeden.“ Jüngst erst hatte er es mit einem rechtsradikalen Jugendlichen zu tun, „für den war ich mit meinen langen Haaren, meinen Auslandserfahrungen und meinem Großmeisterrang in einer russischen Kampfsportart einfach indiskutabel“. Solche Fälle sind selten. Viel öfter erlebt es der Sportler, Autor und Präventionstrainer als das Größte an seinem Beruf, „wenn sich Jugendliche öffnen, die woanders kein Gehör finden“.
Otto von Gehr: Die Welle der Angst. Kuuuk Verlag, Königswinter. 175 Seiten, 12 Euro. ISBN 978-3-939832-07-2



Nordkurier.de  - Erscheinungstag unklar. Wird in der Quelle leider nicht vermerkt!



LESUNG in FILDERSTADT
in der "Rabenbühne" am 16.5.2009 - von der Autorengruppe ESPRESSIVO.


PRESSETEXT DES VERANSTALTERS: "Einen kulturellen Leckerbissen der besonderen Art bot Rudi Korbel am Samstag Abend den Gästen der Rabenbühne in Filderstadt-Bernhausen. Zur Neu-Eröffnung dieses Raumes für kulturelle Begegnungen und Aufführungen konnte Korbel ein hochrangiges Gebinde aus Autoren und Musikern engagieren. Die sechs AutorenInnen der deutschlandweit bekannten Autorengruppe espressivo unterhielten die zahlreich erschienenen Gäste mit Kurzgeschichten aller literarischer Genres und Pianist Simon Brommer und Gitarrist Gustav Friedrich Lawall verzauberten zwischen den Texten mit ihrer Musik. Heraus kam ein kurzweiliger Abend mit lustigen, hintergründigen, überraschenden und nachdenklich machenden Texten untermalt von wundervoller Musik, den die Gäste sichtlich und hörbar genossen - ein grandioser Auftakt für die Rabenbühne."
ESPRESSIVO-Lesung in der Rabenbühne in Fildertstadt am 16.5.2009

Hintere Reihe von links nach rechts: Simon Brommer (Pianist), Gesina Cramer, Jürgen
Hayer, Mittlere Reihe von links nach rechts: Ulrike Weinhart, Kirsten Bloem, Katharina Offenborn,
Cornelia Fröschl, Vorne: Gustav Friedrich Lawall (Gitarrist)

OSTSEE-ZEITUNG.DE

Wochenendausgabe, 18. April 2009  |  Hansestadt Greifswald

Junge Autoren starten durch

Greifswalds junge Leute schreiben und zeichnen gern. Gleich drei neue Werke, darunter zwei Romane, kamen dieser Tage in die Bücherläden und warten dort auf zahlreiche Käufer.

Greifswald Und alle drei Bücher sind durchaus empfehlenswert. Beginnen wir mit Kristian Salewski und seinem „Typisch Greifswald - Sichtweisen eines Cartoonisten.“ Der Name des 1974 in der Universitäts- und Hansestadt geborenen und hier lebenden jungen Mannes dürfte vielen OZ-Lesern ein Begriff sein, denn seit 2005 zieren seine Cartoons auch die Lokalseiten unserer Zeitung. Viele dieser lustigen Zeichnungen finden sich in seinem Buch wieder. Salewski, der an der Grafik und Design-Schule Anklam studiert hat, ist dabei beeindruckend aktuell: Denn er lässt kaum ein kommunalpolitisches Projekt aus, in das er sich mit seinem Zeichenstift nicht einmischt. Egal ob es sich dabei um die sich im Bau befindliche Stadthalle, das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin oder die nicht ganz unumstrittene Bahnparallele handelt: Frech und witzig setzt Salewski, der bereits für viele Werbeagenturen und die Greifswalder Kunstwerkstätten tätig war, seine Pointen und veranlasst den Betrachter dabei nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken. Und bei genauem Hinsehen, erkennt man sogar den einen oder anderen Bekannten in seinen Cartoons. Was will man mehr?

Das Buch, das im 2007 gegründeten Otto-Johann-Verlag, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Künstler der Region zu publizieren, erschien, ist ansprechend aufgemacht und eignet sich daher auch hervorragend als Geschenk. Neben den „Sichten eines Cartoonisten“ erschien dieser Tage noch ein zweites Buch im kleinen Lubminer Verlag. Ein Roman. Sein Titel: „Auf Abwegen“. Autor ist ebenfalls ein junger Greifswalder. Auch sein Name taucht hin und wieder in der OSTSEE–ZEITUNG auf. Es handelt sich um Maximilian Klug. Möglich, dass ihn der eine oder andere Leser vielleicht bei seiner bisherigen Lektüre übersehen hat. Maximilian schreibt nämlich für die Lokalsportseite, weil er neben seinem Hobby auch sportlich aktiv ist. Er ist Fußballer beim Bezirksligisten FSV Blau-Weiß Greifswald. Aber keine Angst: Sein Roman handelt nicht vom runden Leder, sondern er ist die Geschichte eines Mannes, der erst lernen muss, was Liebe bedeutet, der seine Frau verliert und erneut um sie kämpft. Dieser Held ist Thomas Dell. Er lebt bereits drei Jahre im norwegischen Egersund. Dort versucht er den Frust der Trennung von Helen, seiner großen Liebe aus Studentenzeiten und späteren Frau zu verarbeiten. Doch dann stirbt deren Mutter und Thomas kehrt zurück in ein längst vergessen geglaubtes Leben. In den Kreis seiner Familie. Nach Greifswald. Maximilian Klug erzählt die Geschichte einfühlsam, mit viel wörtlicher Rede. Man liest sein Buch schnell, weil es spannend ist. Maximilian versteht das Schreiben.

Obwohl er im Dezember 2008 erst 21 Jahre alt geworden ist, legt der jetzige Deutsch- und Philosophiestudent mit „Auf Abwegen“ bereits sein drittes Buch vor. In Kürze soll es auch eine Lesung mit ihm geben, teilte sein Verlag mit.

Dritte im Bunde der jungen Autoren ist Anne Haferburg. Sie wurde 1979 geboren und wuchs in Wieck auf. Sie besuchte dort die Grundschule und in Greifswald das Humboldtgymnasium, unterbrochen von einem einjährigen Aufenthalt in Texas (USA). Seit 2003 lebt die gelernte Werbekauffrau jetzt in Wien. Auch sie legte einen Roman vor. Er ist im KUUUK-Verlag Königswinter erschienen. Das Unternehmen mit den drei U nennt sich selbst einen innovativen Verlag auf dem Gebiet Kunst und Kultur, Sprache, Literatur, Sach- und Fachbuch. Besonders fördert er Projekte, die kreativ sind. Und genau das ist „Ich hätte Dich geliebt“. Ebenso wie „Auf Abwegen“ ist es als Taschenbuch in Softcover erschienen. Auch Anne Haferburg wählt in ihrem Erstlingswerk die Liebe als Hintergrund der Story. Es geht um Gefühle zwischen den Geschlechtern,als auch um das Hingezogenfühlen zum eigenen Geschlecht.

Zur Handlung: Claras Vater ist tot. Der Mann, der in ihrem Leben bislang keine Rolle gespielt hat, meldet sich aber kurz vor seinem Ableben - per Brief. Er konfrontiert seine Tochter darin mit seiner widersprüchlichen Geschichte. Das Mädchen erfährt, warum er verschwand. Viel Neues entdeckt sie auch über ihre im Vergleich zum Vater zwanzig Jahre ältere Mutter, die bereits tot ist. Für Clara stellen sich viele Fragen. Auch die nach dem eigenen Ich. Sie hinterfragt, warum sie überhaupt da ist. Und sie hinterfragt ihr bisheriges Leben, das vor allem durch ihre gescheiterte Beziehung zu ihrem Freund Kai belastet scheint. Ebenso stellt sie sich ihren Gefühlen zu ihrer Freundin Luise.

Alle drei Bücher der jungen Greifswalder Autoren sind ab sofort in den Buchhandlungen zu haben. Viel Spaß beim Lesen und Betrachten!


REINHARD AMLER




Am 28.4.2009 hat www.mauerfall-berlin.de das Buch WELLE DER ANGST
unter seine Buch-Hinweise aufgenommen:
http://www.mauerfall-berlin.de/start/bücher-flucht-ausreise/welle-der-angst/



Artikel "Blitz am Sonntag", 19.4.2009, über Anne Haferburg und ihr
KUUUK-Buch "Ich hätte dich geliebt" vom 19.4.2009

Artikel über Anne Haferbrug in BLITZ AM SONNTAG 19.4.2009 zu ICH HÄTTE DICH GELIEBT im KUUUK VERLAG mit 3 U
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Artikel über Claudia Vieregge in DER BEZIRK Nr. 4 2009für Artikel groß: klicken!
Artikel über CLAUDIA VIEREGGE und AGLAIA MUSS STERBERN in "Der Bezirk", Nr. 4. 2009


8.4.2009
KUUUK-Autor Otto von Gehr, der auch als Anti-Gewalt-Trainer aktiv ist, trifft mit Innenminister Lorenz Caffier zusammen
und überreicht ihm das Buch DIE WELLE DER ANGST.

Innenminsiter Lorenz Caffier und der Autor Otto von Gehr alias Maik Torfstecher

Hintergrund:  Für "Projekte der Präventionsarbeit 2009" erhält die Stadt Boizenburg vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Fördermittel in Höhe von 2.500 EUR.

Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ist, übergab heute einen entsprechenden Förderbescheid.

Dabei sprach der Innenminister allen an diesem Projekt Beteiligten seine Anerkennung für ihr außerordentliches Engagement in der Präventionsarbeit aus. Zugleich betonte er den großen Nutzen derartige Projekte.

"Gewalt und Kriminalität weiter zu reduzieren, wird dauerhaft nur gelingen, wenn Präventionsarbeit auch künftig als gesamtgesellschaftliches Anliegen von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen und Organisationen angesehen und von Bürgerengagement getragen wird", so der Minister. Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung wird derartige Projekte deshalb auch weiterhin entsprechend seinen Möglichkeiten unterstützen.

In dem nunmehr geförderten Projekt werden in Zusammenarbeit mit der Polizei, Theaterpädagogen und Mitarbeitern der JVA mit Kindern und Jugendlichen verschiedene Informationsveranstaltungen zu Themen wie Gewalt und gewaltfreie Konfliktlösungen, Sucht und sexualisierte Gewalt durchgeführt.

Zur Unterstützung von Präventionsprojekten stellt das Innenministerium über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung in diesem Jahr insgesamt 326.300 EUR zur Verfügung. Dadurch werden landesweit bislang 94 Einzelprojekte gefördert.

In den vergangenen zehn Jahren wurden auf diesem Wege über 1.000 Präventionsprojekte mit ca. 3 Mio. EUR gefördert.




NORDKURIER
 http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.deutschland_welt&id=524337
Deutschland und Welt

Artikel vom 01.04.2009


Mit der „Welle“ zurück zu den Wurzeln

Authentisch. Zwischen Pasewalk und Hamburg unterrichtet Maik Torfstecher Gewaltprävention. Die Jugendlichen erreicht er auch durch seine eigene Geschichte.

Von Susanne Schulz

Malchin. Plötzlich ist der Angreifer ausgehebelt – mit einer Bewegung oder auch mit ein paar Worten. Maik Torfstecher weiß, wie sich eine gewaltträchtige Situation entschärfen lässt, körperlich wie verbal, und bringt es Jugendlichen bei. An Schulen zwischen Pasewalk, Greifswald, Rostock und Hamburg tourt der selbstständige Berater regelmäßig in Sachen Gewaltprävention; von Malchin aus, wo der 40-Jährige zu Hause ist. Genauer gesagt: Wieder zu Hause ist. Einige Jahre nach der Wende kehrte er zurück in die Heimat, aus der er 1988 eine dramatische Flucht unternahm. 20 Jahre alt war er damals, und 20 Jahre später verarbeitete er in dem Buch „Die Welle der Angst“, was er empfand, bis er gemeinsam mit einem Freund den Todesstreifen bei Schildow überwunden hatte. Keinen Hehl macht der Autor daraus, dass ihm das Unterfangen aus heutiger Sicht als „extremer jugendlicher Leichtsinn“ erscheint.

Der Text atmet jene Fähigkeit, unbefangen und anschaulich von sich zu erzählen, mit der Torfstecher auch den Schülern in seinem Projektunterricht begegnet. „Ich finde Zugang zu ihnen, weil ich selber ein Rabauke war“, sagt er. Beim Fahnenappell sei er regelmäßig nach vorn gerufen worden – „abwechselnd weil ich Mist gebaut oder weil ich gute Leistungen gezeigt hatte“. Als Judoka von früher Kindheit an hat der Mann nämlich auch Disziplin und Selbstbeherrschung gelernt und, so sieht er es bis heute, als guter Schüler und Sportler einen guten Stand gehabt.

Und beste Perspektiven, sollte man meinen. Doch obwohl die Leistungen „stimmten“ und die Eignungsprüfung gelang, wurde ihm das Sport-Studium in Leipzig verwehrt; ebenso nach der Tischlerlehre der Versuch, sich zum Berufsschullehrer fortzubilden. Bekannte erklärten die Ablehnung mit den Verwandten im Westen, „und ich wurde bockig“, sagt Torfstecher, der sich bis dahin „nie mit dem politischen System auseinandergesetzt hatte“. Der aus jener „Bockigkeit“ gestellte Ausreiseantrag wurde abgelehnt; der Drang „raus hier“ aber blieb.

Eine Abrechnung mit der DDR jedoch hatte der Malchiner nie im Sinn. „Wäre ich geschnappt und eingesperrt worden, dächte ich sicher anders. Aber ich hatte eine tolle Kindheit und Jugend – die würde ich all den jungen Leuten, mit denen ich heute zu tun habe, nur wünschen.“ Vorm Geschnappt- werden haben ihn allerdings nur ein paar glückliche Umstände bewahrt, als er es aufnahm mit Stacheldraht, Panzersperren, Wassergraben und der Ungewissheit, ob Hochspannung und Selbstschussanlagen wirklich, wie international gefordert, abgeschaltet waren.

Und ob die Grenzer auf ihren Patrouillengängen die Flüchtenden tatsächlich erst bemerkten, als der „Todesstreifen“ fast überwunden war? Dass sie nicht schossen, dafür dankt ihnen Maik Torfstecher im Epilog seines Buches. Gern würde er das auch persönlich tun und hofft, vielleicht über behördliche Nachfragen herausfinden zu können, wer damals in jenem Abschnitt Dienst tat.

Mit jenem Moment, in dem er sich auf der anderen Seite des Zauns in die Freiheit fallen lässt und „die Welle der Angst sich in eine Welle des Glücks verwandelt“, beendet der Autor das Buch. Zwei, drei Kapitel sind zwar schon weiter geschrieben, doch sein Verleger riet zu dieser Zäsur. Was folgt, ist schließlich eine andere Geschichte: Er kam in Hannover bei einem Freund unter, der 1987 bei einem Fluchtversuch am Berliner „Checkpoint Charlie“ verhaftet und später von der BRD freigekauft worden war, schaffte es als Judoka schnell ins Bundesleistungszentrum, verpflichtete sich für vier Jahre zur Bundeswehr – und beschloss dann heimzukehren nach Malchin: „Hier sind meine Wurzeln, meine Freunde.“

Bereits Ende 1989 war er das erste Mal nach der Flucht wieder zu Hause. Dass unterdessen dem ganzen Land offenstand, wofür er Monate zuvor sein Leben riskiert hatte, grämt ihn nicht. „Die Grenzöffnung war toll“, sagt er, „nur ging dann alles viel zu schnell.“ Statt langsamer Annäherung, die dem Land gutgetan hätte, erlebte er „Knall auf Fall den Ausverkauf der DDR“. Die Flucht bereut aber hat er ebenfalls nie: „So etwas durchgestanden zu haben, hat mich extrem geprägt“, blickt der 40-Jährige zurück und scheut sich ein wenig vor dem ihm fast anmaßend erscheinenden Vergleich: „Wie bei Menschen, die einen Krieg erlebt haben und das Leben dann anders schätzen …“ Und er ist stolz auf das Buch, mit dem er an seiner Geschichte andere Menschen teilhaben lassen kann.

Und zwar nicht nur an der Geschichte seiner Flucht: Das Nachempfinden jener strapaziösen Stunden in Dreck und Nässe bietet immer wieder Anlässe, aus seiner Schulzeit zu erzählen, von der Trennung der Eltern und der Prägung durch den Sport, von Freunden und der großen Liebe, die er zurückließ. „Ohne diese Geschichten wäre das Buch nicht halb so spannend“, weiß er und erlebt das auch bei Lesungen, wenn Vergessenes wieder präsent wird, Emotionen sich Bahn brechen. Einmal begann ein Mädchen im Publikum zu weinen, als er vom Tod seines besten Freundes las – sie hatte Ähnliches erlebt.

Solchen Verlust zu verarbeiten, war für Maik Torfstecher eines der Motive, seine Geschichte aufzuschreiben. Begonnen hat er damit bei einem seiner Auslandsaufenthalte, auf die ihn seine Leidenschaft für Kampfsportarten führte: Brazilian Jitsu in Venezuela, Sambo Combat in der Ukraine, Muay Thai Boran in Thailand … Zum geistigen Ausgleich wurde das Buch, das er damals noch keineswegs als Buch sah: „Ich dachte, ich suche mir eine Druckerei und zahle 100 Exemplare, die ich verschenken kann.“

Freunde ermutigten ihn aber, das Manuskript Verlagen anzubieten, und in Königswinter bei Bonn fand er dann einen Verleger, mit dem er sich schnell auf einer Wellenlänge sah. Er habe „noch nie so viele Hauptsätze gesehen“, bemerkte Kuuuk-Chef Klaus Jans zunächst über den klaren, unverblümten Stil, und er bemerkte auch: „Dieses Buch lebt vom Autor – einem Typ, der auf die Menschen zugeht.“

Veröffentlicht hat Torfstecher das Buch unter dem Pseudonym Otto von Gehr. Das ist der Name seines Großvaters, den der Malchiner nicht mehr kennengelernt hat. Er weiß nur, dass der sich immer einen Sohn gewünscht und sich ungemein auf den Enkel gefreut hatte. Dessen Geburt erlebte er schon nicht mehr; nun gilt ihm die literarische Hommage.

Gewidmet hat der Autor das Buch seiner achtjährigen Tochter und dem elf Jahre alten Sohn, der es gerade liest. Ob und wann die Fortsetzung vorankommt, hängt davon ab, wie viel Zeit ihm der Beruf dafür lässt. Vom aktiven Sport hat sich der Malchiner – vor fünf Jahren noch zweifacher Bronzemedaillengewinner bei der Sambo- Weltmeisterschaft in Nizza – unterdessen verabschiedet. Das fiel nicht ganz leicht, aber schließlich gibt es noch sehr viel mehr, das ihm wichtig ist.

Der Kontakt zu jungen Leuten gehört unbedingt dazu, in Zusammenarbeit mit Trägern wie etwa dem Landespräventionsrat, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Christlichen Jugendwerk Deutschland (CJD) und mit unterschiedlichsten Adressaten: Da geht es um „Problemklassen“, ausländische Jugendliche, körperlich oder geistig Behinderte; da gilt es deutlich zu machen, wie ein Moment der Unbeherrschtheit das ganze Leben verändert, aber auch, wie man auf physische Übergriffe reagieren oder sich mimisch, gestisch, stimmlich behaupten kann.

Die Verschiedenheit der Aufgaben ist der Grund, dass Torfstecher als Freiberufler existieren kann – immer unter der Voraussetzung, dass er sich permanent weiterbildet. Und er weiß auch: „Ich erreiche nicht jeden.“ Jüngst erst hatte er es mit einem rechtsradikalen Jugendlichen zu tun, „für den war ich mit meinen langen Haaren, meinen Auslandserfahrungen und meinem Großmeisterrang in einer russischen Kampfsportart einfach indiskutabel“. Solche Fälle sind selten. Viel öfter erlebt es der Sportler, Autor und Präventionstrainer als das Größte an seinem Beruf, „wenn sich Jugendliche öffnen, die woanders kein Gehör finden“.

Otto von Gehr: Die Welle der Angst. Kuuuk Verlag, Königswinter. 175 Seiten, 12 Euro. ISBN 978-3-939832-07-2



Artikel BILD 21.3.2009 über Otto von Gehr - Autor von DIE WELLE DER ANGST - "Mit Karate durch den Todesstreifen" Mecklenburg-Vorpommern Seite 3für Artikel groß: klicken!
ARTIKEL aus der BILD-ZEITUNG, Mecklenburg-Vorpommern
21.3.2009, Seite 3


Artikel KUUUK im Börsenblatt 26.2.2009 Seite 36für Artikel groß: klicken!
ARTIKEL aus dem BÖRSENBLATT, Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel
176. Jahrgang, Heft 9, 26.2.2009, Seite 36

KUUUK-Autor KLAUSENS in der Netzeitung

Nach Unfall in Limbach-Oberfrohna: 

Künstler würde Auto im Dach gern verewigen

28. Jan 2009 17:17

Wenn es nach dem Bonner Publizist Klausens ginge, würde die kaputte Stelle im Kirchendach von Limbach-Oberfrohna nicht geflickt - sondern zum Denkmal umgestaltet. Doch es geht nicht nach ihm.

Der viel beachtete Unfall, bei dem ein Auto mitten im Dach der Stadtkirche im sächsischen Limbach-Oberfrohna gelandet ist, hat nun auch Folgen für die Kunstszene. Wie die «Dresdner Morgenpost» berichtet, will der Bonner Publizist Klaus Klausens dem schwer verletzten Autofahrer ein Denkmal setzen. Nach dem Vorbild eines Kölner Künstlers wolle der selbst ernannte «irdische Künstler himmlischer Ereignisse» eine Installation auf die kaputte Stelle des Kirchendaches setzen. Das Autowrack solle dabei unter Plexiglas sichtbar sein, hieß es. Das macht Pastor Johannes Schubert jedoch nicht mit. Es dürfe nicht vergessen werden, dass der schwer verletzte Autofahrer einen «schrecklichen Unfall» erlitten hat. Er könne sich nicht vorstellen, dass jemand aus seiner Gemeinde eine solche Kunstaktion begrüße, sagte Schubert der Nachrichtenagentur epd.

Am Sonntagabend war ein Autofahrer nach rund 35 Metern Flug ins Dach der Stadtkirche gekracht. Der 23-jährige Fahrer, der schwer verletzt wurde, war offenbar viel zu schnell unterwegs und raste in einer Kurve geradeaus weiter. Eine Böschung diente als Sprungschanze. (epd/nz)

QUELLE: http://www.netzeitung.de/vermischtes/1262161.html


ANZEIGENKURIER: Artikel vom 24.12.2008

Publikum regt Lesung an


Malchin (AK/Pm). Viel Spaß hatten Kunden der Buchhandlung Steffen bei einer Signierstunde in Teterow und Malchin. Die Buchhandlung lud am Sonnabend in beiden Städten den Autor Maik Torfstecher in die Geschäfte ein. Maik Torfstecher hatte unter dem Pseudonym Otto von Gehr das BuchWelle der Angsterfolgreich auf den Markt gebracht. „Es hat sich zu einem echten Renner entwickelt“, freut sich Cornelia Steffen. Es sei schön zu sehen, dass sich auch literarisch etwas in der Region entwickelt und ein Malchiner so erfolgreich als Autor auftritt. So fand manch persönlicher Satz den Weg ins Buch und wer wollte, erfuhr im Gespräch mit dem Autor nebenbei noch viel Persönliches. Im Frühjahr will Cornelia Steffen dann in Malchin eine Lesung gemeinsam gestalten, da es bereits viele Nachfragen zu einem solchem Abend gab. Nebenbei erfuhr das Publikum noch von einem anderen jungen Mann, dass er ebenfalls an eigenen Geschichten schreibt.
 
www.anzeigenkurier.de


2.12.2008

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/wattenscheid/2008/12/2/news-95427689/detail.html

Der Tod lauert in der Tiefgarage


Wattenscheid, 02.12.2008, Von Bernd Nickel

Claudia Vieregge lässt entscheidende Passagen ihres Krimis in ihrer Geburtsstadt Wattenscheid spielen.

Ortskundige Leser dürften ihre Freude an dem Debut-Roman der Finanzbeamtin haben

Claudia Vieregge vor der Tiefgarage an der Propst-Hellmich-Promenade. Sollte die Titel-Figur ihres Romans "Aglaia muss sterben" hier wirklich ermordet worden sein? Bei der Lektüre des Krimis stoßen Wattenscheider oft auf Vertrautes.

Die Autorin Claudia Vieregge hat etwas mit der Protagonistin ihres Romans, Melanie, gemeinsam: Sie kehrt sie in ihre alte Heimatstadt Wattenscheid zurück. Grund ist gewaltsame Tod einer jungen Frau. Aber während Melanie in die Hellwegstadt zurückkehrt, weil der Pistolenschuss der Jugendfreundin Kirsten vom Leben zum Tode beförderte, in ihrer Welt real ist, spielt sich das Drama Claudias in der fiktiven Welt ihrer Fantasie ab. Und ihre Reise von Schwerte nach Wattenscheid dient deshalb auch nicht der Mördersuche, sondern dem Besuch in der WAZ-Redaktion, die sie zu einem Gespräch über "Aglaia muss sterben", ihrem Debut-Krimi eingeladen hat.

"Ich bin hier 1968 geboren. Meine Eltern lebten in Höntrop", sagt Claudia Vieregge, die ihre Schulfreunde von der Grundschule Preins Feld und später von der Hellweg Schule unter ihrem Mädchennamen Claudia Tönges in Erinnerung haben dürften.

Nach dem Gymnasium wechselte sie an die Kaufmännischen und entschloss sich, Finanzwirtin zu werden. "Ich arbeite heute in Teilzeit beim Finanzamt in Dortmund-Hörde", erzählt die Mutter von Matthias und Moritz. Nun hat die Sprache in amtlichen Schreiben der Finanzbehörde etwa so viel mit Literatur zu tun wie Maschinenfett mit selbstgemachter Erdbeermarmelade - "Ich liebe meine Arbeit im Amt und ebenso meine Schreiberei. Für mich ist das literarische Schreiben ein herrlicher Ausgleich zum Arbeitsalltag". 2004 entdeckte Claudia Vieregge ihre schriftstellerische Lust und Begabung. Eine Tageszeitung hatte die Leser eingeladen, selbst die Handlung eines Romans zu gestalten. Die Finanzbeamtin machte mit und fand Spaß am Schreiben. Es folgten VHS-Kurse, die Mitgliedschaft in der Autorengemeinschaft "Espressivo" und Kurzgeschichten-Beiträge zu Anthologien.

Auch die Grundidee zum aktuellen Roman entsprang einer Kurzgeschichte. "Freischwimmen" hatte Claudia Vieregge sie genannt.

Dem Wattenscheider Krimifreund, dürfte das Eintauchen in die Fiktion von "Aglaia muss sterben" besonders leicht fallen, spielen sich doch entscheidende Passagen der Handlung in Old Wattsche ab. Melanies Schulfreundin Kirsten, identisch mit der Titelfigur Aglaia, stirbt in einer Tiefgarage in der Nähe der Oststraße, ihre Leiche wird wenig später in einer Wohnung unweit des Saarlandbrunnens gefunden und auch im weiteren Verlauf der erstaunlichen Handlung trifft der Wattenscheider Krimi-Freund immer wieder auf Vertrautes.

Dabei legt Claudia Vieregge Wert darauf, dass ihr Debut-Roman nicht allein ein Krimi ist. "Ich denke, kriminaler Roman ist eine gute Bezeichnung, denn es geht nicht allein um Verbrechen und Mördersuche, sondern ich habe versucht, meine Beobachtungen jener speziellen Konkurrenz, die oft unter Frauen herrscht, Raum zu geben."

Das im KUUUK-Verlag erschienene Buch hat 225 Seiten und kostet 12 Euro.


http://www.kuuuk.com/claudia_vieregge_aglaia_muss_sterben.htm

http://www.amazon.de/Aglaia-muss-sterben-Kriminaler-Roman/dp/393983209X/


http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/wattenscheid/2008/12/2/news-95320070/detail.html

Ein kriminaler Roman

Die Handlung von Claudia Vieregges Werk spielt in Wattenscheid

 Wattenscheid, 02.12.2008, Bernd Nickel


Die Autorin Claudia Vieregge hat einiges mit der Protagonistin ihres Romans, Melanie, gemeinsam: Mit einem festen Ziel kehrt sie in ihre alte Heimatstadt Wattenscheid zurück.

Der Grund dafür ist der gewaltsame Tod einer jungen Frau, der sie nahe steht. Aber während Melanie in die Hellwegstadt zurückkehrt, weil ein Pistolenschuss ihre Jugendfreundin Kirsten vom Leben zum Tode beförderte, spielt sich das Drama Claudias in der fiktiven Welt ihrer Fantasie ab. Dank des Kuuuk-Verlages, in dem der Krimi „Aglaia muss sterben” erschienen ist, hat der geneigte Leser Gelegenheit daran teilzuhaben. Und dem Wattenscheider Krimifreund, dürfte das Eintauchen in die Fiktion besonders leicht fallen, spielen sich doch entscheidende Passagen der Handlung in Old Wattsche ab.

Der „kriminale Roman” der gebürtigen Wattenscheiderin, die im Hauptberuf Finanzbeamtin ist, hat 225 Seiten und kostet 12 Euro.

--------------artikel "zwei kreative arbeiten zusammen für erstlingswerk"-----------------------
ruhr-nachrichten 27.11.2008 zu AGLAIA MUSS STERBEN       artikel zu "aglaia muss sterben" 29.11.200829.11.2008

Warnow Kurier 26.11.2008
ARTIKEL "Spontane Flucht aus der DDR"

Artikel zu "Die Welle der Angst" aus dem Warnow Kurier 26.11.2008



25.11.2008

AGLAIA ist auch zu finden beim SYNDIKAT, dem Zusammenschlus der Krimischreibenden

.... und damit auch DER Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur

Im SYNDIKAT sind inzwischen über 500 Krimiautorinnen und -autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv, darunter u.a. Andrea Maria Schenkel, Gisbert Haefs, Sebastian Fitzek, Ingrid Noll, Jacques Berndorf, Bernhard Schlink, Friedrich Ani und Ulrich Wickert. Sprecher und Sprecherinnen sind im November 2008 Angela Eßer,  Jürgen Kehrer, Andreas Izquierdo.

Und zwar hier:

http://das-syndikat.com/?p=3108

Artikel vom 20.11.2008

Der Buchtipp im Anzeigenkurier
„Welle der Angst“ zeichnet Flucht nach

Teterow (AK/openPR). In einem neuen Buch des KUUUK-Verlages, welches am 13. August erschienen ist, wird eine ganz eigene Fluchtgeschichte beschrieben.

1988, ein Jahr vor dem Zusammenbruch der DDR, macht sich jemand auf: Er flieht – und zwar von Schildow nach Berlin (West).
In dem sowohl streng autobiographischen als auch literarischen Bericht einer Flucht findet sich der Leser da wieder, wo tausende von Mutigen sich fanden: Im Todesstreifen. „Hauptsache ,rübermachen‘!“ – Das war die Devise.

Otto von Gehr beschreibt, wie er als junger Mann – in einer fast schon spontan zu nennenden Wahnsinnsaktion – der DDR den Rücken kehren wollte und sich unter den allergrößten Gefahren letztendlich glücklich nach West-Berlin rettet. In seine dramatische Schilderung sind (auf dem Weg der Rückblende) wichtige atmosphärische Details über den Alltag der DDR eingeflossen, so dass das Buch sowohl eine aufregende und zudem wahre Geschichte der Flucht enthält, als auch das alltägliche Leben der DDR widerspiegelt, wie es viele in diesem Bericht auch wiedererkennen werden.

Wäre Otto von Gehr diese Flucht nicht geglückt, würden man dieses Buch heute nicht in Händen halten. Seine authentische Geschichte bewegt – übrigens auch diejenigen, die vielleicht eine relativ sorgenfreie Jugend im Westen genießen durften. Vielleicht war der überaus gefährliche Verlauf dieser Flucht auch ein wesentlicher Grundstein für sein heutiges erfolgreiches Leben.
Otto von Gehr wurde in einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Neben einer klassischen Berufsausbildung beschäftigte er sich früh mit Judo und diversen Kampfsportarten. Nach seiner Flucht via Berlin (West) ist er wieder in seine Heimatregion zurückgekehrt. Heute ist er vielfältig aktiv, sowohl im Sport als auch in der Gewaltprävention. Unternehmerisch betreibt er zudem einige interessante Projekte. „Die Welle der Angst“ ist sein erstes Buch.

Otto von Gehr: „Die Welle der Angst – Meine Flucht aus der DDR“, KUUUK Verlag, Königswinter,
ISBN 978-3-939832- 07-2.www.kuuuk.com

© Anzeigenkurier.de am 22.11.2008





OSTSEE_ZEITUNG

Mittwoch, 27. August 2008  |  Kühlungsborn und Rerik

Erinnerungen wurden wieder lebendig

Vor 20 Jahren glückte Otto von Gehr eine dramatische Flucht aus der DDR. Jetzt hat der Neu-Kühlungsborner die Geschichte aufgeschrieben.

Kühlungsborn Die Leistungen im Sport waren herausragend, die Noten in der Schule stimmten. Trotzdem platzte der Traum vom Sportstudium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig wie eine Seifenblase: Die Bewerbung zum Studium wurde abgelehnt, ohne Angabe von Gründen.

Beim damals 19-jährigen Judoka Otto von Gehr brannten die Sicherungen durch. Weg! Bloß raus aus der DDR! 1988, ein Jahr vor dem Zusammenbruch und der Wende, kehrte er gemeinsam mit einem Freund dem Arbeiter- und Bauernstaat den Rücken, überwand die Berliner Mauer dort, wo es sie für ein paar hundert Meter nicht gab: Schildow auf DDR-Seite und Westberlin waren dort durch eine Sumpflandschaft und das Tegeler Fließ getrennt. Jemand, der sich dort auskannte und durchtrainiert war, hatte an dieser Stelle eine Chance. Die beiden jungen Leute begaben sich in Lebensgefahr, hatten Todesangst, wurden fast erschossen – kamen aber durch.

In dem sowohl streng autobiographischen als auch literarischen Bericht seiner Flucht beschreibt Otto von Gehr, wie er als junger Mann – in einer fast schon spontan zu nennenden Wahnsinnsaktion – die DDR verließ, um im Westen Deutschlands ein neues Leben zu beginnen. In seine dramatische Schilderung sind – auf dem Weg der Rückblende – wichtige atmosphärische Details über den Alltag in der DDR eingeflossen, sodass das Buch sowohl eine aufregende und zudem wahre Geschichte einer Flucht enthält als auch das alltägliche Leben der DDR widerspiegelt, wie es viele aus eigener Erfahrung wiedererkennen werden.

„Die Welle der Angst. Meine Flucht aus der DDR“ – so heißt das Buch von Otto von Gehr, das vor zwei Wochen im Kuuuk-Verlag in Königswinter bei Bonn erschien. Die OZ traf den Autor vor ein paar Tagen im Kühlungsborner Hafen. Was unkompliziert war, denn der heute 40-Jährige lebt seit gut einem Jahr im Ostseebad, fand hier eine neue Lebenspartnerin und ein neues Zuhause.

„Hallo, ich bin Maik Torfstecher“, stellte er sich vor und berichtete, dass Otto von Gehr ein Pseudonym ist, eine Verbeugung vor seinem Großvater. Und beim näheren Kennenlernen stellte sich schnell heraus: Der Mann ist genauso interessant wie die dramatische Fluchtgeschichte aus seiner Jugend. Mindestens.

Der Judoka wandte sich nach seiner Flucht aus der DDR auch anderen Kampfsportarten wie Jiu-Jitsu und Sambo zu. Im Sambo brachte er es 2003 sogar zu einem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft in Nizza. „Sambo ist eine russisch-sowjetische Kampfsportart, die neben eigenen auch Elemente aus dem Boxen, Karate, Jiu-Jitsu und Judo enthält“, erklärt Maik Torfstecher.

Er wurde Kampfsportlehrer, absolvierte sozialpädagogische Weiterbildungen. Was ihn schließlich für seine heutige Tätigkeit qualifizierte: Torfstecher ist – schwerpunktmäßig in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – in Schulen und Jugendeinrichtungen als Gewaltpräventions-Trainer und Lehrer in Anti-Aggressionstechniken unterwegs. Und gut im Geschäft, wie er sagt (Kontakt: ☎ 0172/30 20 814).

„Eltern, die durch die Extreme – entweder den stressigen Job oder das Hartz IV-Elend – überfordert und abgestumpft sind, keinen Nerv mehr für die Kinder haben. Kids, die unter Reizüberflutung oder Vernachlässigung leiden: Das ist der Nährboden von Aggression und Gewalt schon unter den Jüngsten“, weiß er.

Das Buch ist auch ____________ zu danken. „Ich hatte 2003 ein paar Seiten geschrieben. _______ las sie und drang förmlich darauf, dass ich die Geschichte zu Ende schreibe.“ Woran sie recht tat, denn „Die Welle der Angst“ ist ein spannendes Buch geworden.

Info: Otto von Gehr, Die Welle der Angst, Kuuuk-Verlag, ISBN 978-3-939832-07-2, 12 Euro, zu haben auch in den Kühlungsborner Buchhandlungen Neumeister.

LUTZ WERNER

http://www.kuuuk.com/otto_von_gehr_die_welle_der_angst.htm

http://www.amazon.de/Die-Welle-Angst-Meine-Flucht/dp/3939832073/


HITLISTE BESTENLISTE Die regionalen Bestseller in den Bereichen Belletristik und Sachbuch.




Vom 5.9.2008, NORDKURIER - Platz 5 für DIE WELLE DER ANGST bei BELLETRISTIK
Vom 10.10.2008, NORDKURIER - Platz 3 für DIE WELLE DER ANGST bei BELLETRISTIK

"Teterower Zeitung" zu OTTO VON GEHR
"DIE WELLE DER ANGST" vom 16.8.2008




Nordkurier,  22.8.2008
>> Malchiner beschreibt "Welle der Angst" <<





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